Task Oriented Communication International Workshop on
Multimodal Communication
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Internationaler Workshop

Multimodale Kommunikation

Zusammenfassung

Das Graduiertenkolleg "Aufgabenorientierte Kommunikation" der Universität Bielefeld organisiert einen Workshop zur "Multimodalen Kommunikation". Der Workshop findet vom 9. bis zum 10. Januar 2003 im Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) an der Universität Bielefeld statt.

Kommunikationsprozesse werden zunehmend unter dem Aspekt ihrer Multimodalität beschrieben. Die Integration verschiedener Medien und Modi wird dabei als zentraler Aspekt natürlich-sprachlicher Kommunikation und als Erfolgsfaktor von gelingender Kommunikation bei Mensch-Maschine Kommunikation ausgewiesen. Während bislang vor allem theoretische Konzepte der Integration verschiedener Medien entwickelt und diskutiert wurden (Gestaltkonzept, Koordinationskonzept), stehen empirische Untersuchungen zur Multimodalität bei natürlich-sprachlicher Kommunikation erst am Anfang. Eng damit verknüpft ist auch die Entwicklung empirisch adäquater Beschreibungsmodelle und Instrumentarien, wie computerbasierter Transkriptionssoftware und -auswertung. Die Übertragbarkeit dieser Resultate auf Mensch-Maschine Kommunikation wird geprüft, wobei Modellierungen besonders im Bereich der Robotik wirksam werden.

Der Workshop möchte vor diesem Hintergrund vor allem zwei Fragen stellen:

 
Wie lässt sich das Zusammenspiel verschiedener Modalitäten wie Sprache, Gestik, Mimik, Augenbewegung und Körperhaltung analytisch beschreiben? Untersuchungen von face-to-face Kommunikation sollen hier ebenso vorgestellt und diskutiert werden wie die Entwicklung von und die Analyse mit spezifischer Transkriptionssoftware.
 
Wie kann auf dieser Grundlage Simulation und Modellierung multimodaler Kommunikation in Mensch-Maschine Systemen aussehen? Besonders die Optimierung von Schnittstellen in Mensch-Maschine Dialogen steht dabei im Fokus. Einen wichtigen Anwendungszusammenhang stellt die Entwicklung mobiler künstlicher Roboter dar, die mit multiplen Kommunikationsmodalitäten ausgestattet sind (neben sprachlichen Inputs auch Gestik und Mimik). Das Ziel des Workshops liegt in der Kopplung dieser verschiedenen empirischen und theoretischen Zugänge, die aufeinander bezogen und miteinander diskutiert werden sollen.

Dieser transdisziplinäre Ansatz, der sich ebenso in der Ausrichtung des Graduiertenkollegs ausdrückt (Doktorand(inn)en aus Linguistik und Informatik arbeiten hier eng zusammen), soll sich auch in der Auswahl der eingeladenen Gäste wiederfinden. Vortragende sollen ein möglichst breites Spektrum an Disziplinen, Forschungsansätzen und Methoden repräsentieren.



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