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 A. platensis, 200fache Vergrößerung. |
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Dominik Cholewa
Tel +49 (0)5 21 - 106-5288 (Büro)
Fax +49 (0)5 21 - 106-6475 (Sekretariat)
Email: dch@fermtech.techfak.uni-bielefeld.de
Wissenschaftlicher Werdegang:
| Seit 02/2010 | Doktorand am Lehrstuhl für Fermentationstechnik, Technische Fakultät, Prof. Flaschel |
05/2009 - 02/2010 | wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Stammzellforschung und Zellkulturtechnik, Helmholtz-Institut für medizinische Technologien, Aachen |
10/2003 - 04/2009 | Studium: Molekulare Biotechnologie an der Technischen Fakultät der Universität Bielefeld. Abschluss: Diplom-Biotechnologe Spezialisierungsfächer mit Diplom-Prüfungen im Hauptstudium:
- Zellkulturtechnik
- Angewandte Molekulargenetik
- Genomforschung/Bioanalytik
- Aufarbeitung biotechnologischer Produkte
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08/2001 - 07/2003 | Carl-Severing-Berufskolleg Bielefeld. Schwerpunkte: Molekularbiologie, Mikrobiologie, Chemie Abschluss:
Staatlich anerkannter Biologisch-technischer Assistent |
| Mitgliedschaft | DECHEMA e. V. Fachsektion: Biotechnologie |
Forschungsgebiet:
Meine Forschungsschwerpunkte zielen auf die Entwicklung eines Bioraffineriekonzeptes basierend auf der Gewinnung von Hochwertprodukten und Biomasse aus Mikroalgen. Zu diesem Zwecke untersuchen wir photosynthetisch aktive Mikroalgen aus den Reichen der Pro-, Eukaryoten und Protozoa. Sie liefern einerseits Hochwertprodukte wie α-Tocopherol, Phycocyanin, Ω-3-Fettsäuren oder Paramylon. Andererseits wird die Biomasse zur Gewinnung von energiereichen Stoffen wie Biogas, Bioethanol oder Biodiesel verwendet. Die Algen selbst können auf einer Vielzahl von Nährstoffen zusammen mit Licht wachsen oder aber Kohlenstoffdioxid (aus Luft oder Industrie) als alleinige Kohlenstoffquelle nutzen. Insgesamt entstehen somit viele Forschungsfelder bei einem Bioraffineriekonzept: Algen für alle Jahreszeiten, Konzeption von (outdoor) Photobioreaktoren, Licht, Medienoptimierung (synthetische Medien oder industrielle Nebenprodukte für photoheterotrophe und photoautotrophe Kultivierungen), Hochwertprodukte und Ihre Aufarbeitung, Suche neuer Organismen und Hochwertprodukte, Prozessoptimierung und Fermentationstechnik, biofuels und die Verfügbarkeit der Substrate, Recycling.
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