Perl-Praxis Sommersemester 2004
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5.-16.4.2004, 10:15-11:45/12:45-14:15 Uhr
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GZI (V2-221) |
Die Progammiersprache Perl scheint in der öffentlichen Wahrnehmung
immer nur für einige wenige Zwecke einsetzbar zu sein. Sie begann
als "Allzweckwaffe" des Systembetreuers zur Automatisierung von
Arbeiten und zur Überwachung von Systemressourcen. Im
heraufziehenden Web-Zeitalter wurde sie zu der Sprache, um
CGI-Skripte zu erstellen.
In dieser Übung werden wir lernen, dass diese Sichtweise eigentlich
nicht gerechtfertigt ist. Perl ist eine vollständige
Programmiersprache, mit der sich sowohl kleine Skripte als auch
große Software-Systeme erstellen lassen. Perl ist eine klassische
imperative Sprache, die um einige objektorientierte Eigenschaften
erweitert wurde. Sie stellt u.a. mächtige Funktionen zur
Verarbeitung von textuellen Daten zur Verfügung. Mit Hilfe einer
umfangreichen Bibliothek vorgefertigter Module lassen sich Lösungen
für eine Vielzahl von Problemen schnell programmieren.
Diese Übung setzt keinerlei Vorkenntnisse der Sprache Perl
voraus. Generelle Programmierkenntnisse sind hilfreich, aber nicht
zwingend erforderlich. Die gesamte Veranstaltung wird im GZI in V2
stattfinden, d.h. alles erlernte kann und soll sofort praktisch
erprobt werden. Die Veranstaltung findet als Block in den zwei
Wochen vor Vorlesungsbeginn statt. Die Übungen sind jeden Wochentag
morgens von 10-12 Uhr und nachmittags von 13-15 Uhr. Aufgrund der
Art der Veranstaltung ist eine Begrenzung auf maximal 20 Teilnehmer
erforderlich. Eine verbindliche Anmeldung erfolgt über
Eintrag in die Anmeldeliste am schwarzen Brett der AG Praktische
Informatik in M3.
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