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Backup
Nachdem wir eine Zeit lang das vom HRZ angebotene Backup genutzt haben
wurde klar, daß wir mit dem zugrundeliegenden Tivoli-System nicht glücklich
werden. Zu schlecht war die Stabilität und Kompatibilität mit den derzeit
eingesetzten Linux-Maschinen sowie den damals noch vorhandenen Solaris-Servern.
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Nach eingehender Beratung mit der Fakultät haben wir uns daher entschieden
unser Backup wieder selbst zu betreiben.
Zusammen mit den neuen Dateiservern
haben wir eine Bandbibliothek mit 72 Slots und 2 LTO-4-Laufwerken angeschafft (oberer
Teil des Fotos). Unter der Bandbibliothek befindet sich eine weitere Maschine
aus unserem Dateiserver-Hardwarebaukastensystem, die zur Ansteuerung der
Bandbibliothek und als 20TB großer Zwischenspeicher dient. Bandlaufwerke
arbeiten nämlich nur optimal, wenn sie mit einem konstanten Datenstrom versorgt
werden. Daher werden die zu sichernden Daten erst lokal auf dieser Maschine
zwischengespeichert und dann auf die Bänder geschrieben. Dies verhindert, daß
die Bandlaufwerke stoppen müssen, wenn einer der Dateiserver seine Daten
lastbedingt zu langsam sichert. |
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Zusammen haben unsere Dateiserver mehr Speicherkapazität als die Bandbibliothek;
außerdem sollen natürlich auch mehrere Revisionen der Daten auf Band vorgehalten werden.
Daher müssen wir die Daten zyklisch gegen neue im Schrank auswechseln
um genügend Speicherkapazität zu haben. Im Schrank liegen unten übrigens
auch noch alte SDLT-Bänder von der vorherigen Bandbibliothek ;-) |
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Als Softwarelösung kommen auf der Backup-Maschine
Debian GNU/Linux und die
freie Backup-Software Bacula zum Einsatz.
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