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Linux-PCs und Netboot

Zur Zeit versorgen wir für die Arbeitsgruppen der Technischen Fakultät und das GZI ca. 520 Linux-PCs. Damit wir diese Geräte effizient verwalten können, haben wir das nachfolgend beschriebene Netboot-System entwickelt:

520 lokal administrierte Systeme sind keine Lösung

   520 PCs lassen sich nicht mit den gleichen Methoden wie ein Heim-PC administrieren: Es ist nicht praktikabel durch RBG-Mitarbeiter
  • 520 Maschinen von Hand über CD zu installieren,
  • diese mindestens einmal pro Monat mit Sicherheits-Updates zu versehen,
  • und sie in regelmäßigen Abständen auf die neueste Ubuntu-Release zu bringen.
Es ist auch nicht realistisch, diese Aufgaben auf die Endbenutzer abzuwälzen, da
  • nicht alle Benutzer über die erforderlichen Kenntnisse verfügen
  • 520 mal die gleichen (Installations-)Probleme gelöst werden müssen
  • alle 520 Maschinen unterschiedliche Konfigurationen haben und damit weder wartbar noch austauschbar sind
  • die Erfahrung zeigt daß Endnutzer das Einspielen von Sicherheitsupdates vernachlässigen.

Zentrale Lösung mit Hilfe des Netboot-Systems

   Das Netboot-System ist eine Eigenentwicklung der Rechnerbetriebsgruppe, da noch keine passenden Lösungen für diese Aufgabenstellung am Markt erhältlich sind. Es basiert auf
  • einer von der RBG zentral gepflegten Ubuntu-Linux-Installation auf dem "Netboot-Server", und
  • den 520 bei den Nutzern stehenden Clients, die diese Linux-Installation über das Netzwerk verwenden.
Das Netboot-System weist die folgenden Vorteile gegenüber einer lokalen Installation auf:
  • Das Aufstellen einer neuen Netboot-Maschine
    • entlastet ihren Nutzer von allen administrativen Aufgaben (zentrale Wartung durch die RBG);
    • benötigt nur eine minimale Ersteinrichtung (ca. 5min durch die RBG oder lokale Administratoren);
    • nach der Ersteinrichtung sind keine weiteren administrativen Eingriffe vor Ort notwendig (automatische zentrale Updates, s.u.).
  • Softwarepakete und Sicherheitsupdates
    • werden zentral über den Netboot-Server eingespielt
    • sind danach sofort auf allen 520 Clients verfügbar.
  • Alle Maschinen bieten die gleiche Arbeitsumgebung.
    • Gruppenarbeit und Vorführungen werden unterstützt da man innerhalb der TechFak zwischen den Maschinen wechseln kann.
    • Zu Lehrzwecken in den AGen erstellte Softwarepakete können an den Netboot-Maschinen im GZI verfügbar gemacht werden.
    • Bei Büroumzügen / Wechsel auf neue Hardware ist sofort die gewohnte Arbeitsumgebung verfügbar.
  • Update auf neue Ubuntu-Linux-Versionen
    • Die RBG bietet regelmäßig eine Auswahl aktueller Ubuntu-Releases kurz nach ihrem Erscheinen in einer Netboot-Version an. Ältere Ubuntu-Releases bleiben verfügbar solange sie durch Ubuntu gewartet werden (d.h. Fehler- und Sicherheitskorrekturen bekommen; typischerweise 1 bis 2 Jahre).
Für die in den Arbeitsgruppen aufgestellten Netboot-Maschinen gibt es erweiterten Support:
  • Anpassung an spezielle Peripheriegeräte:
    • soweit möglich (auf Unterstützung durch Ubuntu-Linux achten!) hilft die RBG vor Ort bei der Einrichtung von Peripheriegeräten (z.B. Kameras)
  • Individuelle Softwareausstattung für einzelne Maschinen
    • Zusätzlich zu den TechFak-weit verfügbaren Softwarepaketen kann auf einzelnen Maschinen weitere Software installiert werden (z.B. Programme mit Einzelplatzlizenzen).
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