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Dienstleistungen der RBG

Die Rechnerbetriebsgruppe betreibt für die Technische Fakultät ein eigenes Rechnernetz mit den folgenden Dienstleistungen:

Linux-PCs und Netboot

Von unseren Linux-PCs stehen zur Zeit ca. 500 Clients in den Arbeitsgruppen und im Grundstudiumszentrum Informatik (GZI, das Foto zeigt einen der Poolräume). Aufgrund der zentralen Administration durch die RBG werden die Arbeitsgruppen von der Betreuung dieser Maschinen entlastet. Da die Maschinen zentral aktualisiert werden, finden die Benutzer auf allen Linux-PCs die gleiche Arbeitsumgebung vor und können problemlos zwischen den Maschinen wechseln.

Rechnernetz und Basisdienste

Der Kern unseres Rechnernetzes besteht aus einem zentralen Router und ca. 20 Cisco- und HP-Switchen in den jeweils versorgten Bauteilen. Mit wenigen platz- oder hardwarebedingten Ausnahmen steht bereits in den meisten Räumen 1Gbit für die Netzwerkanbindung zur Verfügung. Auf dem Bild (linker Teil) sind man den Kernrouter, in dem alle unsere Netzwerkverbindungen zusammenlaufen. Dieser wir im Zuge des Neubaus Intelligente Interaktive Systeme demnächst gegen ein vollständig redundantes System aus zwei leistungsfähigen Routern ersetzt. Der rechte Teil des Bildes zeigt die zentrale Anbindung aller unserer Switche im Hauptgebäude. Dieser Knotenpunkt wird Verbindungsstelle zwischen Hauptgebäude und unserem Neubau darstellen. Im Hauptgebäude sind fast alle Access-Switche auf den Etagen mit jeweils 2x 10 Gbit/s (vPC, active-active, keine durch STP geblockte Ports) angebunden. Im Neubau wird wegen der Bereitstellung von 10 GBit/s-Ports in den Laboren (ca. 10% der Netzwerkports in den Laboren werden mit 10 GBit/s zur Verfügung stehen) die Anbindung der Switche dementsprechend stärker ausfallen.

Typischerweise können wir administrative Arbeiten am Netzwerk zeitnah durchführen. Eine Ausnahme sind Tätigkeiten, die einen physischen Zugriff auf die Switche benötigen. Da wir keinen Zutritt zu den Technikräumen haben, in denen das HRZ unsere Switche hostet, müssen wir in diesen Fällen den Auftrag an das HRZ weiterleiten. Davon sind insbesondere Um- und Neupatchungen betroffen, für deren Durchführung 1-2 Tage Bearbeitungszeit eingeplant werden müssen.

Basisdienste wie DNS, DHCP, LDAP und Kerberos betreiben wir ebenfalls selbst. Dadurch ist unser Netz weitgehend autark. Falls unser Uplink zum HRZ (und damit auch die Anbindung ans DFN) ausfällt, wäre ein lokales Arbeiten innerhalb der TechFak immer noch möglich; nur der Zugriff auf das Internet und die Dienste des HRZ wären unterbunden.

E-Mail

Für unsere ca. 2600 Nutzer (Stand: Juli 2009) betreiben wir SMTP- und IMAP-Server zum Versenden von Lesen von E-Mail sowie ein System von Mailinglisten zur internen Organisation der Benutzergruppen innerhalb der Fakultät. Ein zusätzlicher Webmail-Dienst ist für das Jahr 2010 in Planung.

Webbasierte Dienste

Unsere im Internet sichtbaren Dienste umfassen den Webserver der Technischen Fakultät, einige Wiki-Systeme, mehrere virtuelle Maschinen auf denen spezielle Webanwendungen laufen, einen WebDAV-Dienst für verteilte Terminkalender sowie den SVN-Dienst zum Verwalten und Verteilen von Programmkode.

Dateiserver und Backup

Unsere 11 Dateiserver bieten zusammen mehr als 100TB Kapazität auf, um Home-Directories und Daten-Volumes für unsere Nutzer zur Verfügung zu stellen. Zur Datensicherung betreiben wir unser eigenes Backup-System. Auf dem Foto sieht man oben die Bandbibliothek des Backup-Systems und darunter eine der Fileserver-Maschinen.

Serverdienste

Mit weiteren zentralen Serverdiensten runden wir unser Dienstleistungsangebot für die TechFak ab: Von zu Hause aus sind die Systeme der TechFak über unseren SSH-login-Server erreichbar, zum Ausführen von längerlaufenden Rechenjobs betreiben wir Compute-Server, und die Drucker und druckfähigen Kopierer der Fakultät sind über unseren Druckserver erreichbar.
Insgesamt kommen wir so auf ca. 40 Rackmount-Server in unseren "Katakomben", die über 450 Clients an den Arbeitsplätzen versorgen. Auf dem Foto sieht man die hauptsächlich genutzte Serverschrankreihe, in der sich die meisten Servermaschinen befinden. Aufgrund der Leistungsaufnahme und Wärmeabgabe der aktuellen Maschinen ist es nicht praktikabel, die Schränke komplett zu füllen.

Serverhosting

In begrenztem Umfang können wir Rackmount-Server für unsere Arbeitsgruppen hosten und Unterstützung für die Virtualisierung mittels Linux/KVM leisten. Allerdings sind uns hier durch die verfügbare elektrische Leistung und Klimakapazität im Serverraum Grenzen gesetzt, so daß wir nicht mehr beliebig viele Maschine aufnehmen können.
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