RBG Rechnerbetriebsgruppe der Technischen Fakultät · Universität Bielefeld |
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Tutorien in den Lehrveranstaltungen der Technischen Fakultät - ein kurzer LeitfadenDiese Informationen richten sich an StudentInnen, die selbst Tutor werden (und damit ein wenig Geld verdienen) möchten. Was ist ein Tutor?Tutoren sind Studenten höheren Semesters, die in der Technischen Fakultät zur Betreuung von Übungsgruppen oder Praktika eingesetzt werden. Als Übungsgruppenleiter besteht ihre Aufgabe darin, die Lehrinhalte einer Veranstaltung mit den Teilnehmern "im kleinen Kreis" aufzuarbeiten, zu wiederholen und zu vertiefen. Üblicherweise gehört dazu auch die Korrektur und Besprechung von Übungsaufgaben. In den Praktika (TdPE, DEP) nimmt ein Tutor eine etwas andere Rolle ein. Hier soll er/sie einerseits als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung stehen, und andererseits seine/ihre Gruppe bei der Bearbeitung der meist umfangreicheren Praktikumsaufgaben begleiten und ihren Fortschritt überprüfen. Unterstützt werden die Tutoren durch die in der Regel wöchentlichen Besprechungen, die für alle Veranstaltungen stattfinden. Warum sollte man Tutor/in werden?
Es gibt viele gute Gründe während des Studiums einer Beschäftigung als
Tutor/in nachzugehen; einige wichtige davon sind:
Welche Voraussetzungen muß ein Tutor mitbringen?In der Regel sollte ein Tutor ein abgeschlossenes Grundstudium vorweisen. In jedem Fall muß er/sie über inhaltliche Kompetenz für die jeweilige Veranstaltung verfügen. Dies wird üblicherweise durch eine erfolgreich abgelegte Vordiplomprüfung in dem jeweiligen Fach (TheoInf, TechInf, A&D), oder mit einem Leistungsnachweis (TdPE, DEP) dokumentiert. Neben der Fachkompetenz spielen aber auch didaktische und zumindest grundlegende rhetorische Fähigkeiten eine Rolle. Tutoren sollten keine Hemmungen haben "vor Publikum" zu reden und in der Lage sein, die Lehrinhalte anderen Studenten zu erklären. Dies bedeutet natürlich nicht, daß jeder Neueinsteiger rhetorisch und didaktisch perfekt sein muß, eine positive Grundeinstellung und Lernbereitschaft sollten jedoch vorhanden sein. Die entsprechende Erfahrung kommt dann mit der Zeit durch die Arbeit selbst. Um den Einstieg gerade für Neulinge zu erleichtern, werden zudem in regelmäßigen Abständen Tutorenschulungen durchgeführt (s.u.). Arbeitszeit, Vergütung &VertragslaufzeitEin Tutorenvertrag wird in der Regel über ein halbes Jahr geschlossen. Tutoren, die sich "bewährt" haben können auf Wunsch auch längerfristige Verträge erhalten. Für die Betreuung einer Übungs/Praktikumsgruppe werden 8 Stunden pro Woche angerechnet, für zwei Gruppen 15 Stunden pro Woche (weniger als 2*8, da Vorbereitung und Besprechung nur einmal anfällt). Für DEP-Tutoren werden aufgrund des höheren Arbeitsaufwandes generell 15 Stunden pro Woche angesetzt. Die Vergütung richtet sich nach den vorgegebenen Stundensätzen und beläuft sich im Moment auf brutto 8,02 Euro pro Stunde. Die Arbeitszeit setzt sich aus fester Präsenzzeit und selbstbestimmter Zeiteinteilung zusammen. Die Präsenzzeit umfaßt das Tutorium selbst, die üblicherweise wöchentlich stattfindenden Tutorenbesprechungen und für die "GZI-nahen" Veranstaltungen (A&D, DEP, TdPE, TechInf) eine Stunde pro Woche als Ansprechpartner im Tutoren- und Beratungsraum und eine Stunde zur Betreuung des freien Arbeitens in V2-240. Wie wird man Tutor/in?
Tutorenstellen für die Informatikveranstaltungen im Grundstudium werden
zentral von der Tutorenauswahlkommission (TAK) vergeben. Im einzelnen gilt
dies für die folgenden Vorlesungen und Praktika:
Wer Tutor/in werden will bewirbt sich bei der TAK. Die Stellen werden meist einige Wochen vor dem Ende der vorangehenden Vorlesungszeit ausgeschrieben. Entsprechende Aushänge sind dann überall im Bereich der M-Brücke und im GZI zu finden. Der Bewerbungszeitraum endet ca. 5 Wochen vor dem Beginn der Vorlesungszeit. Die Bewerbungsformulare und weitergehende Auskünfte zur Bewerbung gibt es bei Carsten Gnörlich im Raum M3-110. WeiterbildungsmöglichkeitenAm Servicebereich für Studium, Lehre und Karriere der Universität Bielefeld werden Schulungen für TutorInnen angeboten. Dabei steht insbesondere die Förderung der rhetorischen und didaktischen Qualifikation im Vordergrund. Die Schulung wird allen Tutoren, vor allem den Neulingen, wärmstens empfohlen. |
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