RBG Rechnerbetriebsgruppe der Technischen Fakultät · Universität Bielefeld |
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Der IMAP-Server der Technischen FakultätAb sofort verrichtet der Dovecot imapd seine Dienste
als Server für das Internet Message Access Protocol (IMAP) auf dem hiesigen System. Zu erreichen
ist der Server unter dem Rollenhostnamen
BetriebsartenDie Verwendung des IMAP-Servers ist vollkommen optional, d.h. so
lange man nicht die Mailauslieferung so umkonfiguriert, daß der
IMAP-Server verwendet wird, bleibt alles beim Alten. Die einfachste
Möglichkeit, den IMAP-Server in Anspruch zu nehmen, besteht in
der Angabe der nicht von außen erreichbaren Adresse
Der IMAP-Server bietet keinen Zugang zu den bereits existierenden Homespool-Mailboxen (~/mail), dafür ist aber grundsätzlich ein Mischbetrieb mit sowohl IMAP-Zustellung als auch lokaler Zustellung möglich. Mailboxen können parallel zur INBOX angelegt werden. Als Trennzeichen für Untermailboxordner dient der Punkt (".", dies ist jedoch nur für die Filterung per SIEVE-Skript interessant, s.u.). ClientsMozilla Thunderbird ist derzeit der Client der Wahl, um auf den IMAP-Server zuzugreifen. In anderen Clients muß im Wesentlichen nur beachtet werden,
daß der Server als QuotasDerzeit können studentische Mailboxen maximal 512 MB belegen, Mitarbeitern und allen anderen stehen 8 GB zur Verfügung. Klarerweise ergibt sich aus harten Quotas ein Problem bei der Mailzustellung im Falle voller Mailboxen. Wird eine volle Mailbox angetroffen, so schlägt der Zustellversuch fehl, und der Absender erhält eine entsprechende Nachricht.Zur Überprüfung des in Anspruch genommenen Speicherplatzes läßt sich die entsprechende Funktion des IMAP-Clients verwenden. Übersteigt die relative Auslastung eines Accounts 90% der Quota, so gibt der Server eine Warnmeldung aus, sobald eine Verbindung erfolgt. Auf diese Weise läßt sich bei entsprechender Unterstützung durch den IMAP-Client vorzeitig erkennen, wenn die Mailboxauslastung gegen die Quota strebt. Das Filtern von MailsWie bisher bietet sich natürlich auch weiterhin die Möglichkeit, Mails mit procmail-Rezepten filtern zu lassen. Im Zusammenhang mit dem IMAP-Server sind allerdings einige Dinge zu beachten. Wie bereits oben beschrieben, kann man als Benutzer juser die Mails einfach auf den IMAP-Server zustellen, indem man die Mails an Eine neue Möglichkeit in diesem
Zusammenhang ist die Mailfiltersprache SIEVE. Entsprechende
Skripte können müssen von Hand erstellt werden. Das Managesieve-Protokoll wird
nicht mehr unterstützt. Jeder Benutzer hat in /vol/sieve/ eine
Datei namens MigrationDer aufwendigste Teil, wenn man komplett auf IMAP umsteigen möchte, besteht in den meisten Fällen wohl darin, die bereits vorhandenen Mails auf den IMAP-Server zu transportieren. Mit mutt kann man diesen Teil folgendermaßen lösen: mit Backup und RestoreAuch der IMAP-Server wird natürlich dem täglichen Backup unterzogen. Aufgrund der Art, wie Mailordner auf dem Server abgelegt werden, ist die gezielte Wiederherstellung einzelner Mails jedoch nicht möglich. Mailordner können nur vollständig in der jeweils gesicherten Version restauriert werden. Zu diesem Zweck wird der Ordner dann unter einem anderen Namen angelegt, so daß der Benutzer die benötigten Mails kopieren und den restaurierten Ordner wieder löschen kann. |
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