Das DHCP-Protokoll wird von der Dynamic Host Configuration (dhc)-Workinggroup der IETF spezifiziert. Dort findet sich eine Übersicht über fertige Spezifikationen und Internet-Drafts. Die Homepage der Arbeitsgruppe liefert eine gute Übersicht zum Protokoll und seiner Entwicklung.
Eine hervorragende Einführung liefert das DHCP Handbook von Ralph Droms, dem Autor der DHCP-Spezifikation, und Ted Lemon, der eine weit verbreitete Implementierung erstellt hat.
Auch hier findet man eine Übersicht über die verfügbaren Spezifikationen bei der zuständigen IETF-Arbeitsgruppe: IP Routing for Wireless/Mobile Hosts (mobileip).
Inzwischen liegen auch zwei Bücher zum Thema vor: James Solomon, Mobile IP: The Internet Unplugged und Charles E. Perkins, Mobile IP: Design Principles and Practice.
Von Perkins, einem der Coautoren der Mobile IP-Spezifikation, liegt auch ein ausführliches Tutorial zum Protokoll vor: Mobile Networking Through Mobile IP.
Die Materialien zu einem Mobile IP-Kurs an der Universität Twente stehen ebenfalls zur Verfügung; ebenso die Seiten eines Mobile IP-Forschungsprojekts bei der GMD.
Als Einstieg kann wieder die Charter-Seite der Mobile Ad-hoc Networks (manet)-WG der IETF dienen. Weiterführende Informationen findet man auf deren Homepage.
Im Rahmen des Monarch-Projekts an der Carnegie Mellon-Universität sind eine ganze Reihe von Artikeln zum Thema entstanden.
Die Schwachstellen derzeit im Einsatz befindlicher verteilter Dateisysteme (insbesondere der Versionen 2 und 3 des NFS-Protokolls) und daraus sich ergebende Anforderungen beschreibt der RFC 2624: NFS Version 4 Design Considerations.
Eine detaillierte Beschreibung dieser älteren NFS-Versionen, zusammen mit einer kurzen Übersicht über andere verteilte Dateisysteme, liefert NFS Illustrated von Brent Callaghan.
Das Code-Filesystem ist eine Weiterentwicklung des Andrew File System (AFS) der Carnegie Mellon-Universität, das später von TransArc kommerzialisiert wurde und die Grundlage des DFS der OpenGroup geworden ist. In diesen Projekten sind im Laufe der Jahre zahlreiche Veröffentlichungen entstanden.
Das InterMezzo-Filesystem wurde stark von diesen Arbeiten inspiriert, stellt aber eine komplette Neuentwicklung dar basierend auf einer Analyse der Schwachstellen des Vorläufers und anderer verteilter Filesysteme. Diese findet sich zusammen mit anderen Veröffentlichungen auf der Dokumentationsseite des Projekts.
Die Kerberos-Homepage am MIT kann als Einstieg dienen, ebenso die Kerberos-Seite am ISI.
Wer die aktuellen Spezifikationen sucht, wird bei der Common Authentication Technology (cat)-Arbeitsgruppe der IETF fündig.
Eine knappe Einführung sowie einen guten Überblick über neuere Protokollerweiterungen gibt Brian Tung, Kerberos: A Network Authentication System.