Ausschreibung von Bachelor-, Master- oder Diplomarbeiten
Das Angebot der AG WBS für Abschlussarbeiten wird regelmäßig aktualisiert. Bitte
behalten Sie diese Seite daher im Blick.
Weitere Angebote siehe auch bei Stefan Kopp (Sociable Agents Group).
Übersicht
Die folgende Übersicht zeigt die für das Sommersemester 2011 ausgeschriebenen Abschlussarbeiten der AG Wissensbasierte Systeme. Die Links verweisen jeweils auf kurze Beschreibungen auf dieser oder auf externen Seiten. Konkrete Ansprechpartner für Rückfragen sind bei den Themen genannt. Eine konkrete Beratung zur Themenauswahl kann durch Ipke Wachsmuth oder Thies Pfeiffer erfolgen.Angleichung in der Kommunikation
- Angleichung von Körperposition und -orientierung virtueller Agenten in Kooperationsaufgaben (Bachelor)
- Ich sehe, was du siehst: Räumliche Perspektivenübernahme für virtuelle Agenten (Bachelor/Master)
Blickbasierte Interaktion in der Virtuellen Realität
- Online Beobachtung der Genauigkeit der Blickerfassung und Entwicklung von Verfahren zur automatischen Nachkorrektur (Bachelor)
- Optimierung von 3D Rendering auf der Basis von Informationen über die Blickrichtung (Bachelor/Master)
- Werkzeugerstellung für die Visualisierung von Attention Volumes (Bachelor)
- Blickbasierte Informationsdarstellung für Soziale Netzwerke (Bachelor/Master)
Intelligente Virtuelle Agenten / Kiosk-Systeme
- 3D Detektion von Personen für einen Virtuellen Agenten mit Microsoft Kinect (Bachelor)
- Beachtung der Konventionen von sozialer Nähe für einen Virtuellen Agenten (Bachelor)
- Verbesserte Personenidentifikation für einen Virtuellen Agenten (Bachelor)
- Kalenderinformationen für einen Virtuellen Agenten (Bachelor)
- Eine generische Spielintelligenz für einen Virtuellen Agenten (Master)
- Editor für die Animation von Virtuellen Humanoiden (Bachelor)
- Ein Framework zur Generierung natürlicher Gesichtsanimationen (Bachelor)
- Wortbasierte Emotionserkennung in einem Mensch-Agent Dialog (Bachelor)
Interaktive 3D Grafik im WWW
- 3D Visualisierung Sozialer Netzwerke im WWW (Bachelor)
- Interaktive 3D Graphen für Suche und Exploration (Bachelor/Master)
- Ergebnispräsentation einer Bibliothekssuche als 3D Coverflow (Bachelor)
- Darstellung und Exploration großer Graphen (Master)
Max@Wikipedia
- Automatische Aufbereitung unbekannter Texte für die Sprachsynthese (Bachelor)
- MaxAnswer: Frage-Antwort-System für semi-strukturierte Daten (Bachelor/Master)
Virtuelle Realität
- Rapid-Prototyping Virtueller Umgebungen (Bachelor)
- Parametrisierung von taktilen Eigenschaften für intelligente virtuelle Objekte (Bachelor)
- Audio Feedback für Schritte auf unterschiedlichen Oberflächen (Bachelor)
Kurzbeschreibungen
Automatische Aufbereitung unbekannter Texte für die Sprachsynthese (Bachelor)- Die Stimme des künstlichen Agenten Max wird von einem Sprachsynthesesystem erzeugt, einem sog. Text-to-Speech-System. D.h., dass das, was Max sagt, künstlich und somit vollständig vom Rechner erzeugt wird. Um ein möglichst natürliches, menschenähnliches Ergebnis bei der Aussprache zu erzielen, bedarf es oftmals einiger Vorverarbeitungen des Textes, den Max vortragen soll. Ziel dieser Arbeit ist die Automatisierung dieser Textaufbereitungen, sodass Max am Ende einen dem System unbekannten Text möglichst menschenähnlich wiedergeben kann.
- Anforderungen: Bereitschaft zur Einarbeitung in die theoretischen und technischen Grundlagen, Kenntnisse über die je nach Vorgehensweise benutzte Programmiersprache sind erforderlich oder müssen erlernt werden.
- Kontakt: Alexa Breuing, M4-122
- Unser 3D-Framework InstantReality unterstüzt den H-Anim Standard für virtuelle Charaktere. Für die Erstellung von Posturen und Animationen soll ein einfach zu verwendender Editor entwickelt werden.
- Kontakt: Nikita Mattar, M4-123
- In der VR-Forschung ist es häfig notwendig, sich kleine Anwendungsszenarien aufbauen zu können, die dann zur Laufzeit überwacht und gegebenenfalls modifiziert werden können. Im Rahmen dieser Arbeit soll ein existierendes System zu einem Rapid-Prototyping System für kleine Virtuelle Welten ausgebaut werden.
- Kontakt: Nikita Mattar, M4-123
- Das Belief-Desire-Intention (BDI) Modul der kongnitiven Architektur der virtuellen Agenten MAX und EMMA erlaubt es 'Annahmen', 'Wünsche', und 'Ziele' der virtuellen Agenten zu modellieren. Darauf basierend sollen MAX und EMMA befähigt werden, in einer Mensch-Agent/Agent-Agent Interaktion, eine Stadt planen zu können. Dabei sollen MAX und EMMA konkurrierende sowie gemeinsame Ziele haben. Das Szenario kann in einem virtuellen Raum (CAVE) visualisiert werden.
- Kontakt: Hana Boukricha, M4-118
- In einer Mensch-Agent Interaktion spielen Gesichtsausdrücke eine zentrale Rolle bei der Kommunikation von Emotionen und anderen mentalen Zuständen. Daher soll die Animation von Gesichtsausdrücken möglichst natürlich erscheinen. Die Articulated Communicative Engine (ACE) erlaubt es einem virtuellen Agenten natürliche Gestenanimationen zu generieren. Analog zur Gestenanimation, soll eine flexible und effiziente Lösung erstellt werden, die es erlaubt, mehrere Gesichtsausdrücke übereinander zu legen, so dass der resultierende Ausdruck natürlich erscheint.
- Kontakt: Hana Boukricha, M4-118
- In einem Mensch-Agent Dialogszenario spielt die Emotionserkennung eine wesentliche Rolle, um z.B. den virtuellen Agenten zu befähigen, empathisch gegenüber dem Menschen zu reagieren. Die Resultate einer vorherigen Arbeit, in der Emotionen aus Sätzen erkannt werden können, sollen an unsere virtuelle Agentin EMMA angebunden werden. Es soll ein Dialogszenario erstellt werden, in dem EMMA auf die erkannten Emotionen des Menschen adäquat reagieren kann.
- Kontakt: Hana Boukricha, M4-118
- Kontakt: Thies Pfeiffer, M4-125
- Das F-formationen System von Adam Kendon beschreibt wie sich Menschen typischerweise räumlich zueinander anordnen, um miteinander zu kooperieren. Hierbei passen die Interaktionspartner ihre Körperposition und -orientierung, je nach Anzahl der Personen und Beziehung zwischen ihnen, aneinander an. Das Ziel dieser Arbeit ist es, basierend auf Kendons F-formationen, Strategien und Methoden zu entwickeln, die es dem virtuellen Agenten Max ermöglichen in Anwesenheit von Interaktionspartnern in einem virtuellen Raum (CAVE) eine angemessene räumliche Körperposition und -orientierung einzunehmen und sich an ändernde räumliche Formationen anzupassen.
- Kontakt: Nhung Nguyen, M4-118
- In einer Mensch-Agent Interaktion mit Objektmanipulationen ist es wichtig, dass die Partner ihr Verhalten an die räumliche Perspektive ihres Gegenübers anpassen. Objekte auf einem Tisch können zum Beispiel aus der eigenen Perspektive sichtbar oder greifbar sein, aus der räumlichen Perspektive des Gegenübers aber verdeckt oder nicht erreichbar sein. Im Rahmen dieser Arbeit soll sich der virtuelle Agent Max, ausgehend von seiner visuellen Perspektive, ein Modell der visuellen Perspektive seines Interaktionspartners aufbauen. Die simulierte Objektszene des Partners soll von seiner Körperorientierung und -position abhängen und die Distanzen zwischen Objekten und individuellen Gliedmassenlängen berücksichtigen.
- Kontakt: Nhung Nguyen, M4-118
- Ziel des Projektes ist ein Frage-Antwort-System zu entwickeln, welches dem künstlichen Agenten Max ermöglicht natürlich sprachliche Fragen zu beantworten. Als Wissensbasis sollen vorwiegend semi-strukturierte Datensammlungen analysiert werden. Schwerpunkte der Arbeit bilden sowohl die Extraktion von Domänen-spezifische Relationen, als auch die Paraphrasierung von Antworten für das Sprachsynthesesystem.
- Kontakt: Ulli Waltinger, M4-122
- Ziel des Projektes ist die Erstellung einer Datenbank mit Informationen zu haptischen Eigenschaften. In der AG WBS wird ein Framwork entwickelt welches es ermöglicht Objekten weitere Informationen zu übergeben. Dazu sollen in Zukunft auch haptische Eigenschaften gehören. Somit soll es ermöglicht werden dem Benutzer das Gefühl zu geben Gegenstände mit unterschiedlichen Eigenschaften zu berühren. Die dafür benötigten Parameter sollen herausgefunden und für das Framework bereit gestellt werden.
- Kontakt: Julia Fröhlich, M4-128
- Um dem Benutzer in einer virtuellen Welt ein möglichst realistisches Erlebnis zu vermitteln werden immer mehr Modalitäten eingesetzt. Ziel dieser Bachelorarbeit ist es die Schritte des Benutzers in der virtuellen Welt akustisch wiederzugeben. Dabei soll sowohl auf die Geschwindigkeit wie auch auf den Untergrund geachtet werden.
- Kontakt: Julia Fröhlich, M4-128
Kooperation mit externen Unternehmen oder Instituten
Bei Interesse und evtl. vorhandenen konkreten Vorschlägen zu Themen oder Partnern können auch Arbeiten in Kooperation mit Industrieunternehmen oder anderen Institutionen erstellt werden. Siehe dazu auch die Seite zum Technologietransfer.
Margret Barner, 2010-11-26 Thies Pfeiffer, 2011-01-12