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Konsekutiver Master
Die neuen Kommunikations- und Informationstechnologien verändern das Leben in unserer Gesellschaft nachhaltig. Ihre Einsatzmöglichkeiten umfassen nahezu alle Industrie- und Dienstleistungsbereiche und dringen auch in die Privathaushalte vor. Aller Voraussicht nach wird die Informationswirtschaft der größte und wohl auch einzige Wachstumsmarkt der Zukunft sein. Dieser steigenden Bedeutung von Kommunikations- und Informationsmedien für alle gesellschaftlichen Bereiche trägt der Bachelorstudiengang „Medieninformatik und Gestaltung“ Rechnung. Er wird hochschulübergreifend in Kooperation von der Technischen Fakultät der Universität Bielefeld und dem Fachbereich Gestaltung der Fachhochschule Bielefeld durchgeführt und vereint somit die an der Technischen Fakultät breit gefächerten Informatik-Kompetenzen mit der Gestaltungs-Kompetenz, die im Fachbereich Gestaltung gelehrt wird.
Der Studiengang Medieninformatik und Gestaltung wendet sich an Abiturientinnen und Abiturienten, die Interesse an dem breiten Feld der Informatik, insbesondere an Algorithmen, Datenstrukturen und Software- und Projektentwicklung haben. Der Spaß an der Gestaltung interaktiver Medien, Fotografie und Videoarbeit sind dabei beste Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium. Mathematische Grundkenntnisse sind ebenfalls vorteilhaft.
Der Bachelorstudiengang "Medieninformatik und Gestaltung" schlägt eine Brücke zwischen Medieninformatik und Mediengestaltung und ermöglicht damit eine zukunftsweisende Ausbildung im Medienbereich. Er bildet selbstständig denkende, teamfähige sowie wissenschaftlich, technisch und gestalterisch versierte Absolventinnen und Absolventen für die Forschung und Entwicklung in der Medien-, Multimedia- und Telekommunikationsindustrie aus.
Das Studium vermittelt in seinen Informatik- und Mathematikanteilen die allgemeinen Grundlagen der Informatik, die unverzichtbar sind für eine fundierte Ausbildung: Algorithmen und Datenstrukturen, Grundlagen Technischer Informatik, Techniken der Software-Projektentwicklung. Viele dieser Methoden und Konzepte basieren auf mathematischen Verfahren, deshalb gehören auch die mathematischen Grundlagen zum Vermittlungskonzept dieses Studiengangs. Neben diesen allgemeinen Grundlagen werden auch die spezifischen Konzepte der Mensch-Maschine-Interaktion durchgenommen. Zur Vertiefung werden Module aus dem Bereich der Medieninformatik angeboten wie z.B. Computergrafik, Information Retrieval und Virtuelle Realität.
Im gestalterischen Teil des Studiums, der im Fachbereich Gestaltung der Fachhochschule Bielefeld gelehrt wird, stehen das exemplarische, problemlösende und konzeptionelle Lernen im Vordergrund. Diese Kompetenzen werden von den Studierenden in den beiden ersten Semestern aus der Vermittlung allgemeiner Grundlagen medienbezogener Darstellung und Gestaltung erworben und in den folgenden Semestern durch praktische und theoretische Kurse vertieft wie z.B. Fotografie und Video bzw. Medientheorie und Kulturmanagement. Speziell die theoretischen Fächer verdeutlichen gesellschaftliche Auswirkungen verschiedener Kommunikationsstrategien und schaffen eine Grundlage für die kritische und bewusste Auseinandersetzung mit den Computerwerkzeugen und den damit verbundenen Funktions- und Informationsmedien.
Der Bachelorstudiengang Medieninformatik und Gestaltung umfasst 180 Leistungspunkte mit einer Regelstudienzeit von 6 Semestern.
(Grau unterlegte Module sind benotet abzuleisten)
(Grau unterlegte Module sind benotet abzuleisten)
Studienanfänger vor dem Wintersemester 2008/2009 hören Einführung in die Informatik anstelle von Grundlagen der Programmierung.
Zum Bachelorstudiengang Medieninformatik und Gestaltung erhält Zugang, wer das Zeugnis der Hochschulreife (allgemeine oder einschlägige fachgebundene Hochschulreife [nicht zu verwechseln mit der Fachhochschulreife]) oder ein durch Rechtsvorschrift oder von der zuständigen staatlichen Stelle als gleichwertig anerkanntes Zeugnis besitzt. Zudem ist die Feststellund der künstlerisch-gestalterischen Eignung Voraussetzung, die über die Bewertung einer Mappe mit Arbeitsproben erfolgt. Die Mappe mit den Arbeitsproben soll mindestens 15 und höchstens 20 künstlerisch-gestalterische Arbeitsproben im Format von maximal 70 x 100 cm (Außenmaß) enthalten. Die Arbeiten sollen Erfahrungen mit einzelnen oder verschiedenen Medien und Techniken wie Zeichnung, Montage, Fotografie, Skulptur, Video, Produktgestaltung etc. zeigen. Dreidimensionale Arbeiten (Skulpturen, großformatige Gemälde, Installationen, etc.) können nur in Abbildungen eingereicht werden. Elektronische Beiträge (Website, CD-rom, DVD, Video, etc.) müssen auf CD oder DVD angeliefert werden und mit einer gestalteten Broschüre versehen sein, in der das Projekt beschrieben und mit Abbildungen dargestellt wird, so dass bereits mit der Broschüre eine umfassende Beurteilung der Arbeiten möglich wird.
Bei Fragen zur Gestaltung der Mappe wenden Sie sich bitte an das Forum MIG.
Verfahren für das WS 2013/14:
Universität Bielefeld
Technische Fakultät
Bachelorstudiengang Medieninformatik und Gestaltung
Postfach 10 01 31
33501 Bielefeld
Ansprechpartner: Paul John (SCM), Prof. Karl Müller (FH Bielefeld)
Nächste Fakultätskonferenzen 02.05.2013
Science Cinema 22.04.2013
Technische Fakultät beim Famelab NRW 06.03.2013