

Die Arbeit mit graphischen Benutzeroberflächen scheint jedoch dieses Prinzip zu wiederlegen: Dort kann man bequemerweise auch gleich auf die Datei klicken, wobei sich dann sofort das Programmfenster mit der zu bearbeitenden Datei öffnet.
Dadurch werden die Benutzer verführt zu glauben, der Datei würde die Fähigkeit innewohnen, den Computer zu steuern – Dies ist mitnichten so!
Eine Datei ist genauso ein passives Ding wie das auszuliefernde Paket - was wirklich passiert ist daß die unsichtbare Hand der Benutzeroberfläche versteckt genau die gleichen Schritte wie eben ausführt.
Um bei unserer Analogie zu bleiben: Die Benutzeroberfläche befördert den Fahrer und das Paket in den Laster und gibt dann das Signal zum Abfahren. Oder technisch gesehen: Sie „weiß“, welches Programm geeignet ist um die Datei zu öffnen, führt zunächst dieses Programm aus und weist es dann an, die angeklickte Datei zu öffnen.