zweite Hand bestimmt durch relative Position zur ersten Hand die Richtung
Definition: $\vec{p}(d) = \vec{p_{pos1}} + d (\vec{p_{pos2}} - \vec{p_{pos1}})$
Vorteile
Distanz der Hände kann zur Festlegung der Entfernung verwendet werden (aktives Ende des Zeigestrahls)
Einbezug der Orientierung der Hände kann zur Krümmung des Strahls verwendet werden, um Hindernisse zu umgehen
Selektion: Flashlight
Flashlight
Informationen
Statt eines Strahls wird ein Kegel als Auswahlvolumen eingesetzt
Analogie: Taschenlampe / Flashlight
Vorteile
Höhere Toleranz bei der Indikation der Zielobjekte
Nachteile
Mit zunehmender Distanz steigt die Schwierigkeit Objekte in dichten Umgebungen auszuwählen
Dann: bei mehreren Objekten das wählen, was näher an der Achse des Kegels liegt (Winkelmaß), bei gleichem Abstand zur Achse dasjenige wählen, was näher zum Zeigenden liegt
Selektion: Aperture
Aperture
Informationen
Variante des Flashlight-Verfahrens
ermöglicht zusätzlich noch die dynamische Veränderung des Öffnungswinkels
weiterhin wird noch eine Greiforientierung am Ende des Zeigestrahls modelliert:
über die Ausrichtung zweier kleiner Blöcke (stilisierte Hand) kann zwischen
verschiedenen Objekten als Ziel an Hand der Hauptachsen unterschieden werden
Vorteile
Besserer Umgang mit dichten Auswahlbereichen
Leichtere Unterscheidung zwischen sehr nahe gelegenen Objekten mit unterschiedlicher Hauptorientierung
Selektion: Image-Plane Techniken
Image-Plane Techniken
Informationen
3D Auswahl über Selektion auf 2D Projektion (Image-Plane Ebene der Projektionstechnik)
Sticky-Finger-Technik: ähnlich zu Aperture, nur ersetzt hier das Auge die erste Hand
Head-Crusher-Technik: mit Daumen und Zeigefinger wird das Zielobjekt "umfasst"
Vorteile
Simulation von direkter Berührung
Nachteile
wie bei den Pointing-Verfahren
Image-Plane Techniken: Head-Crusher (4:31)
Selektion: Virtuelle Hand
Virtuelle Hand
Informationen
Darstellung einer virtuellen Hand an der exakten Position der realen Hand
isomorphe Bewegung
Vorteile
intuitiv
Nachteile
eingeschränkt auf Interaktion im Nahbereich (Reichweite)
Selektion: Go-Go Hand
Go-Go Hand
Informationen
Variante der Virtuellen Hand
angelehnt an Inspector Gadget
Vorteile
im Nahbereich intuitive Virtuelle Hand
im äußeren Nahbereich Skalierung bis in den Fernbereich durch nicht-lineare Übertreibung
Studien belegen, dass die Technik leicht verständlich ist
Nahtloser Übergang von Nah- zu Fernselektion
Nachteile
immer noch eingeschränkter Zugriff auf entfernte Objekte
Präzision im Fernbereich durch die Übertreibung gering
im Fernbereich der Zeigetechnik unterlegen
Inspector Gadget Trailer (0:28), Ausfahrbare Hand
Selektion: World-in-Miniature
World-in-Miniature
Informationen
verkleinerte Darstellung der Welt, bzw. eines Ausschnitts
evtl. Manipulation der Darstellung möglich (Exploration)
Interaktion mit den Minaturen möglich
Vorteile
gute Erreichbarkeit des Fernbereichs
Nachteile
nur für große Objekte geeignet
begrenzte Größe der Welt
World-in-Miniature (3:20)
Selektion: Blickbasierte Selektion
Blickbasierte Selektion
Informationen
basiert auf Pointing
bestimmt die Zeigerichtung über die Blickrichtung
Auswahl durch Verweilen (Dwelling), Blinzeln, Sprachkommando oder andere Schalter
Vorteile
schnell
genau
Hände frei für andere Interaktionen
Nachteile
gewöhnungsbedürftig
erhöhter Geräteaufwand
Blickbasierte Selektion
Zusammenfassung
Zusammenfassung
Inhalte dieser Veranstaltung
Selektionsverfahren für die Virtuelle Realität
Ausblick
Termin 09 - Interaktion: Manipulation
Verfahren zur Manipulation in der virtuellen
Welt
Termin 10/2 - Visionen in den Medien
Kurzer Überblick über Vision zum Thema Virtuelle Realität in den Medien