Termin: Freitags, 10:15 Uhr
Raum: S2-121
"[Diese] sind überhaupt eine der glücklichsten Erfindungen unserer Zeit. [...] Was vor Jahren Hunderte von Pfund gekostet hätte, ist jetzt für ein paar Schilling zu haben […]. Ein vollkommener Eindruck und das ohne endlose Formalitäten, Ungeziefer, schlechtes Wetter und eine 1200-Meilen-Reise. [An diesen läßt sich ohnehin] gründlicher Lernen als im Original …"
[1824, Blackwood's Edinburgh Magazine]
Telepresence, often shortened to presence, is commonly referred to as a sense of ‘being there’ in a virtual environment and more broadly defined as an illusion of nonmediation in which users of any technology overlook or misconstrue the technology’s role in their experience.
Ein ausführlicherer Versuch einer Definition findet sich auf der Webseite der ISPR. Hier einige wesentliche Aspekte in eigenen Worten:
Immersion ist ein Begriff, der erst mit der Entwicklung der VR-Technologie geprägt wurde. Immersion ist eng verknüpft mit Präsenz, betrachtet aber den Aspekt mehr aus technologischer Sicht und stellt stärker den Prozesscharakter des Eintauchens in eine Virtuelle Welt in den Vordergrund. Präsenz beschreibt dagegen einen Zustand.
Präsenz kann in der VR als Ergebnis der Immersion gesehen werden (Schubert, Friedmann & Regenbrecht 2001). Immersion ist objektiv quantifizierbar, Präsenz subjektiv.
Idee: wenn bei Anwendungsbezogenen Fragebögen in der virtuellen Simulation vergleichbare Ergebnisse zu denen in der Realität erzielt werden, hat man eine für den Anwendungszweck geeignete/ausreichende Präsenz erzeugt. Die Vergleichbarkeit ist insbesondere wichtig für Therapie und Training.
Fazit: Präsenz und Immersion definieren das Ziel vieler VR Installationen, gleichzeitig ist es jedoch schwierig, die Begriffe genau zu bestimmen.
Noch fehlen geeignete Methoden, um eine eindeutige Aussage über den Grad von Präsenz oder Immersion treffen zu können. Bisherige Ansätze haben damit noch viele Schwierigkeiten.