Hinweise zur Habilitation an der Technischen Fakultät

Ansprechpartnerin: Anja Lübke

An der Technischen Fakultät besteht die Möglichkeit zur Habilitation. Die Habilitation ist der förmliche Nachweis, ein wissenschaftliches Fach in Forschung und Lehre selbständig vertreten zu können. Die Habilitationsleistung besteht aus einer schriftlichen Habilitationsleistung und einem wissenschaftlichen Vortrag mit anschließendem Kolloquium. Das Habilitationsverfahren dauert i.d.R. etwa ein Jahr.

Ein Habilitationsverfahren an der Technischen Fakultät beginnt mit einem schriftlichen, formlosen Antrag an den Dekan. Dem Antrag sind die in § 4 der Habilitationsordnung (HabilO) aufgeführten Unterlagen beizufügen. Die schriftliche Habilitationsleistung ist in fünffacher Ausfertigung einzureichen.

Der Dekan prüft die Unterlagen auf Vollständigkeit und ruft innerhalb von 14 Tagen den Habilitationsausschuss (HabilA) ein. Dieser entscheidet über die Eröffnung des Habilitationsverfahrens und bestimmt drei Gutachter/innen, die die Habilitationsschrift innerhalb von 2 Monaten schriftlich begutachten und die Annahme oder Ablehnung der Schrift vorschlagen. Die Gutachten sind der Habilitandin/dem Habilitanden zur Kenntnis zu geben und diese/dieser kann eine Stellungnahme abgeben. Nach Auslage der Habilitationsschrift, der Gutachten und ggfls. der Stellungnahme können die stimmberechtigten Mitglieder der Fakultät ebenfalls eine Stellungnahme zur Annahme oder Ablehnung abgeben. Nach Ablauf der Fristen (§ 9 HabilO) beschließt der HabilA unverzüglich über die Annahme oder Ablehnung der schriftlichen Habilitationsleistung. Gleichzeitig wählt der HabilA ein Thema für den wissenschafltichen Vortrag und bestimmt im Einvernehmen mit der Habilitandin/dem Habilitanden den Zeitpunkt für den wissenschaftlichen Vortrag mit anschließendem Kolloquium.

Der wissenschaftliche Vortrag und das anschließende Kolloquium dauern i.d.R. 45 Minuten und sind universitätsöffentlich. Nach dem Kolloquium beschließt der HabilA über die Annahme oder Ablehnung der mündlichen Habilitationsleistung. Die studentischen Mitglieder geben vorab ein Votum ab. Bei Annahme wird der Habilitandin/dem Habilitanden eine Urkunde über die Feststellung der Lehrbefähigung (generelle Fähigkeit, das Fach selbständig lehren zu können) ausgehändigt und die Lehrbefugnis wird erteilt.

Innerhalb eines Jahres nach Erteilung der Lehrbefugnis ist die Privatdozentin/der Privatdozent verpflichtet, eine Antrittsvorlesung während der Vorlesungszeit zu halten. Im Anschluß überreicht die Dekanin/der Dekan der oder dem Habilitierten eine Urkunde über die Lehrbefugnis (venia legendi) (Befugnis, das Fach an der Universität Bielefeld lehren zu dürfen) .

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