Kumulative Dissertationen

(gemäß Beschluss der Fakultätskonferenz vom 27.06.2007)

Sogenannte "kumulative Dissertationen" sind in besonders begründeten Ausnahmefällen zulässig, jedoch nur nach einer Anfrage an die Fakultätskonferenz.

Solche Ausnahmen können vorliegen, wenn der Gegenstand der Dissertation in einer dem Arbeitsgebiet angemessenen Zahl von referierten Zeitschriftenpublikationen umfassend dargestellt ist. Die Dissertation besteht dann aus diesen Publikationen, sowie einem ausführlichen Begleittext, der eine Einleitung in die Fragestellung sowie eine Zusammenfassung und Diskussion der erzielten Ergebnisse enthält.

Ist eine kumulative Dissertation geplant, so ist rechtzeitig vor dem Einreichen der Arbeit vom Kandidaten eine entsprechende Anfrage an die Fakultätskonferenz zu richten, der die zu verwendenden Manuskripte beizufügen sind, zusammen mit einer Aufschlüsselung der Beiträge der jeweiligen Autoren, die von allen Coautoren bestätigt sein muss. Die besondere Eignung als kumulative Dissertation ist vom Erstbetreuer der Arbeit schriftlich zu begründen. Die Fakultätskonferenz spricht eine Empfehlung zu der Anfrage aus. Ist die Empfehlung negativ, so sollte die Arbeit in Form einer Monographie eingereicht werden.

Unabhängig von der vorausgegangenen Empfehlung entscheidet die Fakultätskonferenz nach Einreichen der Dissertation über die Eröffnung des Verfahrens.